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Über mich 2018-07-13T10:10:20+00:00

Über mich

Als Fernsehrmoderatorin wurde Ramona Leiss bekannt durch die Knoff-Hoff Show oder den ZDF Fernsehgarten. Seit 2000 arbeitet Sie als freischaffende Künstlerin.

Die gebür­ti­ge Münch­ne­rin Ramo­na Leiß begann wäh­rend ihres Stu­di­ums der Geis­tes­wis­sen­schaf­ten Ger­ma­nis­tik, Thea­ter­wis­sen­schaf­ten, Ame­ri­ka­nis­tik an der Lud­wig-Maxi­mi­li­an-Uni­ver­si­tät Mün­chen eine Spre­cher­aus­bil­dung beim Baye­ri­schen Rund­funk.

Im Hör­funk star­te­te sie mit Pro­gramm- und Ver­kehrs­durch­sa­gen bei Bay­ern 3. Neben­bei jobb­te sie als Model und wur­de bei einer Mode­sen­dung mit Petra Schür­mann für das Fern­se­hen ent­deckt.

Sie fing als Pro­gramm­an­sa­ge­rin beim B2 an und mode­rier­te schon bald regio­na­le Maga­zin­sen­dun­gen. Ihre ers­ten gro­ßen Schrit­te (als Unter­hal­tungs­mo­de­ra­to­rin) aber mach­te sie beim NDR in der legen­dä­ren Sams­tag­abend­sen­dung ´Die aktu­el­le Schau­bu­de´, einer der belieb­tes­ten Talk- und Musik­shows in den 1980iger Jah­ren, Treff­punkt natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Stars.

Ramo­nas Sohn Sascha war noch klein und ohne die Hil­fe ihrer Eltern hät­te die allein­er­zie­hen­de jun­ge Mut­ter sicher kei­ne Fern­seh­kar­rie­re geschafft, denn sie pen­del­te 3 Jah­re lang, jedes Wochen­en­de, zwi­schen Mün­chen und Ham­burg. Sie war auf dem bes­ten Weg in eine gro­ße Kar­rie­re, als ein schwe­rer Unfall in einem Ham­bur­ger Taxi fast das Ende bedeu­tet hät­te. Ramo­na trug schlim­me Gesichts­ver­let­zun­gen davon, wur­de aber zum Glück noch in der Unfall­nacht von einem Spe­zia­lis­ten ope­riert, der ihr Gesicht ret­te­te.

Der gro­ße Durch­bruch kam mit der ´Knoff Hoff Show´ im ZDF. Die unter­halt­sa­me und fre­che Wis­sen­schafts­show im Sams­tag­vor­abend­pro­gramm mode­rier­te sie zusam­men mit Joa­chim Bublath 7 Jah­re lang. Sie wur­de zum Mar­ken­zei­chen des ZDF und schaff­te es ins Haupt­abend­pro­gramm mit diver­sen Gala­sen­dun­gen, dar­un­ter die Sil­ves­ter­show im ‘Wen­de­jahr´, in der David Has­sel­hoff sei­nen gro­ßen Auf­tritt an der Ber­li­ner Mau­er hat­te.

Als die volks­tüm­li­che Musik­sze­ne zu boo­men begann, hol­te die Pro­du­zen­tin Hil­de Heck Ramo­na für ihre ´Schla­ger­pa­ra­de der Volks­mu­sik´ zum SWR nach Baden Baden. Damit leg­te sie den Grund­stein für ihre Kar­rie­re als Volks­mu­sik­mo­de­ra­to­rin. Die Pri­vat­sen­der RTL und SAT1 spran­gen auf den Volks­mu­sik­zug auf und Ramo­na unter­schrieb bei SAT1 ihren ers­ten hoch­do­tier­ten Ver­trag. 4 Jah­re lang hol­te sie mit Abend-Shows, wie ´Von Herz zu Herz´ oder ´Die gol­de­ne Hit­pa­ra­de der Volks­mu­sik´, Mil­lio­nen Zuschau­er an die Bild­schir­me und gas­tier­te auch mit ihrer eige­nen Musik­tour­nee und den Top­stars der Musik­bran­che in ganz Deutsch­land.

Die Unter­halts­ungs­show aber, wel­che Ramo­na am meis­ten lieb­te, war der ´ZDF Fern­seh­gar­ten´. Die Open­air-Live­show am Sonn­tag­mit­tag war ihr auf den Leib geschnei­dert – frech, schnell und bunt – 7 Jah­re lang wur­de der Ler­chen­berg in Mainz Ramo­nas zwei­tes Wohn­zim­mer.

Das Jahr 2000 war der Wen­de­punkt. Beruf­li­che und pri­va­te Tief­schlä­ge lie­ßen sie von ganz oben nach ganz unten fal­len. Ihr Sohn Sascha war eine gro­ße Stüt­ze in die­ser schwe­ren Zeit und half ihr wie­der auf die Füße. Sie star­te­te beim MDR neu durch, mit der Sen­de­rei­he ´Ramo­na´ und diver­sen Ein­zel­sen­dun­gen, aber sie fand auch einen neu­en Schaf­fens­weg, die Kunst.

Sie stu­dier­te Male­rei in pri­va­ten Lehr­gän­gen bei unter­schied­li­chen Dozen­ten und ent­wi­ckel­te in auto­di­dak­ti­scher Arbeit ihren per­sön­li­chen Stil. Fre­che, lebens­be­ja­hen­de und eigen­wil­li­ge Pik­to­gram­me, aber auch abs­trak­te infor­mel­le Gemäl­de in kräf­ti­gen Far­ben.

Ihre Arbei­ten wur­den bereits in diver­sen Gale­ri­en aus­ge­stellt und fin­den Samm­ler in ganz Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz.

Heu­te nimmt Ramo­na Mode­ra­ti­ons­an­ge­bo­te nur noch spo­ra­disch und nach Lust und Lau­ne wahr. Sie lebt mit ihrer Lebens­part­ne­rin Sabi­ne in Mün­chen, liebt die Kunst, die Natur, die Tie­re und ganz beson­ders ihren Schä­fer­hund Dimi­tri. Ihr Sohn Sascha ist ihr bes­ter Freund. Er arbei­tet als Erzie­her und macht eine Wei­ter­bil­dung zum Heil­päd­ago­gen. Und wer weiß, viel­leicht wird ein gro­ßer Wunsch für Ramo­na noch wahr, eine lus­ti­ge und etwas ver­rück­te Omi zu wer­den.

Ramo­na Leiß blickt zurück auf eine beweg­te, schnel­le Zeit als Mode­ra­to­rin, Schau­spie­le­rin, Sän­ge­rin, Buch­au­to­rin und Song­tex­te­rin. Sie schaut vor­aus auf einen neu­en, span­nen­den Lebens­ab­schnitt, in dem nur noch eines von ihr ver­langt wird: Zeit für ihr eige­nes Leben und ihre Träu­me zu haben.